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Meine Meinung:

Leider kann ich kaum positives über dieses Buch sagen. Das oben geschriebene ist im Grunde schon die ganze Geschichte. Viel mehr passiert auf den fast 500 Seiten nicht.

Der Prolog war wirklich gut geschrieben und versprach eine spannende Geschichte.  Mir gefiel der Schreibstil so gut, dass ich erst gar nicht aufhören wollte zu lesen. Doch im Laufe der ersten Kapitel wurde die Geschichte immer langweiliger. Ich kann es leider nicht anders sagen. Ich musste mich regelrecht durch die Geschichte quälen. Und das, nachdem ich anfangs so begeistert war.


Es gab hier überhaupt keinen Höhepunkt, keinen Spannungsbogen, nichts was die Geschichte irgendwie interessant gestaltet hätte. Es ging im Grunde nur um die Zwietracht der einzelnen Figuren, die leider allesamt unsympathisch waren.


Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt. Man liest von den Zweifeln und Ängsten der Protagonisten und erfährt wie sehr sie einander misstrauen. Und obwohl man soviel von den vier Hauptcharakteren erfährt, bleiben sie doch blass. Das finde ich sehr erstaunlich und schade. Auch die Orte an die sie reisen sind nicht richtig greifbar. Alles wird durchaus ausführlich beschrieben aber es hat einfach keine Seele. Was zum Schluss passiert ist ziemlich vorhersehbar und macht keineswegs neugierig auf den nächsten Teil.


Ich denke aus der Idee hätte man durchaus etwas machen können. Der Dämon in der Schriftrolle und die steinernen Wächter waren sehr vielversprechend.


Gestaltung:

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Man sieht die vier Protagonisten auf einer steinernen Brücke, umgeben von schlanken Türmen die in die Höhe ragen. Die Schrift ist in ein Polygon gesetzt, welches wie ein Siegel mit magischen Schriftzeichen anmutet.


Fazit:

Ein Buch mit unsympathischen Protagonisten und einer zu ereignislosen Story die mich leider nicht begeistern konnte.  Sehr schade um die Idee die dahinter steckt.




Eure Katrin

Klett-Cotta         |         Das gefälschte Siegel - Die Neraval-Sage 1         |         von Maja Ilisch        |         486 Seiten

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