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Piper Verlag |   Das magische Haus auf dem Hügel (Band 1)    |   von Mikki Lish und Kelly Ngai    |    304 Seiten


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Meine Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es beginnt wunderbar geheimnisvoll als eine Stimme einem steinernen Raben Leben einflüstert. Danach begleitet man die Geschwister Hedy (11 Jahre alt) und Spencer (8 Jahre alt), die ihre Winterferien bei Opa John verbringen. Er ist ein netter, aber auch brummiger und einsamer Mann. Seit dem  Verschwinden seiner Frau lebt er allein und zurückgezogen. Ich hatte viel Verständnis für ihn und konnte mich gut in ihn hineinversetzen.


Sein Haus steckt voller magischer Gegenstände und birgt viele Geheimnisse. Bilder scheinen sich zu verändern, Gegenstände verschwinden und im Boden tauchen kleine Beulen auf die sich bewegen. Es ist ein Ort den man nur zu gerne erkunden möchte. Das denken sich auch Hedy und Spencer als sie heimlich durch das Haus schleichen. Nachrichten die im Staub erscheinen wecken ihre Neugier. Stammen sie tatsächlich von ihrer verschwundenen Oma? Die Geschwister wollen es herauszufinden. Doch ihnen ist nicht klar in welche Gefahr sie sich damit begeben. Bei ihrer Suche nach der Wahrheit erleben sie ein aufregendes Abenteuer nach dem anderen und lernen dabei faszinierende Menschen und magische Wesen kennen. Es ist eine wahre Freude die beiden dabei zu begleiten. Locker und leicht fliegt man über die Seiten und verfolgt voller Neugier die spannende Geschichte. Es wird zu keiner Zeit langweilig, denn die Handlung ist wahnsinnig ereignisreich und überrascht mit fantastischen Ideen.


Das Haus auf Hoarder Hill wird wunderbar stimmungsvoll und bildhaft beschrieben, sodass man das Gefühl hat selbst dort zu sein. Die magische und etwas unheimliche Atmosphäre hat mich total begeistert.


Auch die Darstellung der Charaktere ist hervorragend gelungen. Sie werden äußerst lebendig und authentisch beschrieben. Die verantwortungsbewusste Hedy und ihr abenteuerlustiger Bruder sind ein sympathisches Geschwisterpaar. Während der Zeit die sie bei ihrem Opa verbringen wachsen sie immer mehr zusammen. Sie beweisen viel Mut, passen gut aufeinander auf und sind füreinander da. Diese Entwicklung hat mich sehr gefreut. Auch, dass die quirlige Cousine Jelly sich so schnell mit Hedy anfreundet war wirklich schön.

Ebenfalls begeistert haben mich die außergewöhnlichen Nebencharaktere und magischen Wesen. Die Geschichte von Mrs. Villums, die lange Zeit sehr rätselhaft war, hat mich sehr berührt. Außerdem waren die schrulligen Freunde Doug und Stan überaus unterhaltsam und haben mich immer wieder schmunzeln lassen.


Besonders gut gefallen hat mir, dass wichtige Themen wie Zusammenhalt, Neid, Reue und Vergebung mit in die Geschichte einfließen. So werden auf wunderbar einfühlsame Weise moralischen Werte vermittelt.


Fazit:

Eine ereignisreiche, spannende und herzliche Geschichte voller Magie und Geheimnisse, die nicht nur Kinder begeistern kann.


Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Leseexemplar!




Eure Katrin