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Oetinger Verlagsgruppe    |   City of Elements - Die Macht des Wassers   |   von Nena Tramountani    |    400 Seiten


Darf gerne geteilt werden:

Meine Meinung:

Die Gestaltung des Covers passt hervorragend zum Inhalt der Geschichte und hat mich neugierig gemacht. Das Element Wasser ist wunderbar in Szene gesetzt. Die Verschmelzung von Silhouette und Hintergrund ist gut gelungen und lässt Raum für die eigene Fantasie.


Ich fand die Idee, dass die Elemente auf unterschiedliche Art die Zeit beeinflussen, überraschend und faszinierend. Auch die Geschichte, die innerhalb des Buchs dazu erzählt wird, hat mir sehr gut gefallen. Gerne hätte ich mich voll und ganz auf diese Geschichte eingelassen, allerdings fiel mir schon der Einstieg sehr schwer. Das Buch startet mitten im Geschehen und wird aus Sicht der Protagonistin Kiana erzählt. Dementsprechend wenig Infos hat man als Leser und weiß anfangs gar nicht was los ist. Kiana wird aus ihrem bisherigen Leben gerissen weil sie in großer Gefahr ist. Ihr Beschützer erzählt ihr so gut wie nichts. Sie weiß also gar nicht warum sie weg muss, wohin es geht, oder wer ihr Beschützer eigentlich ist. Diese Ahnungslosigkeit hält ziemlich lange an, wodurch ich mich nicht richtig in die Geschichte hineinfühlen konnte. Es wirkte alles zu chaotisch und verwirrend auf mich.


Die Protagonistin machte es mir mit ihrer trotzigen und egoistischen Art nicht gerade einfacher. Ich konnte mich einfach nicht mit ihr anfreunden. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren für mich oft nicht nachvollziehbar. Sie scheint nicht zu verstehen in welcher Gefahr sie schwebt und welche Schwierigkeiten sie ihrem Inventi (Beschützer) bereitet. Kia handelt meist unüberlegt und nimmt keine Rücksicht auf die Gefühle anderer.


Ihr Beschützer Will war mir nach einiger Zeit wesentlich sympathischer. Er hat es wirklich nicht leicht. Für ihn ist das alles ebenso neu wie für Kia. Ihm gelingt es aber besser sich auf die Situation einzustellen. Er ist verständnisvoll und geht auf Kia ein, obwohl sie ihn immer wieder enttäuscht.

Die Beziehung zwischen den beiden ist ein ständiges Hin und Her, das ich als sehr anstrengend empfand. Von Romantik würde ich hier nicht reden. Da ich auf Liebesgeschichten gut verzichten kann, hat mich das allerdings auch nicht gestört.


Die Nebenfiguren Evelin, Casper, Daria und Nate brachten Schwung in die Geschichte. Mit ihnen wurde das Ganze wesentlich unterhaltsamer. Die Freunde halten zusammen egal was kommt und begegnen Kiana sehr freundlich und offen. Das fand ich wirklich schön.


Die Stadt Tessarect ist ein interessanter Schauplatz, der teilweise an einen Vergnügungspark erinnert. Der Ort ist in 4 Bezirke aufgeteilt die an das jeweilige Element angepasst sind. Mehr Einzelheiten hätten das Ganze noch greifbarer gemacht.


Der Schreibstil ist flüssig, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Allgemein fehlten mir die Erklärungen und Zusammenhänge, um alles besser verstehen zu können.

Die Grundidee gefällt mir gut und die Geschichte war teilweise spannend, insgesamt konnte mich das Buch aber leider nicht überzeugen.


Fazit:

Die Ideen zur Elementmagie sind erfrischend andersartig. Es war spannend in diese Welt abzutauchen. Mir fehlten aber die Erklärungen und Zusammenhänge, daher konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen.




Eure Katrin