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Carlsen Verlag |   Percy Jackson - Diebe im Olymp   |   von Rick Riordan, John Rocco   |   248 Seiten


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Meine Meinung:

Die ersten Seiten haben mich total gefesselt weil sie so vollkommen locker und humorvoll geschrieben sind. Schon die Kapitelüberschriften wie: „Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen“ sind echt witzig. Das Ganze wird aus der Ich-Perspektive von Percy erzählt. So kann man sich gut in ihn hineinversetzen und kommt in den Genuss seiner oft frechen und sarkastischen Gedanken.


Die Geschichte beginnt rasant mit mehreren merkwürdigen Ereignissen und bedrohlichen Monstern. Nachdem Percy es ins Halfblood Camp geschafft hat, wird es erstmal etwas ruhiger. Man lernt die Besonderheiten des Camps kennen, welche sehr anschaulich beschrieben werden. Percy begegnet Satyrn, Nymphen, Zentauren und lernt andere Halbgötter kennen die dort leben und trainieren.

Ganz nebenbei wird der Leser gekonnt in die griechische Mythologie eingeführt, indem immer wieder ein paar Infos darüber eingestreut werden. So erfährt man einiges über die Götter und darf manche sogar persönlich kennenlernen.


Als Percy sich gerade ein bisschen eingelebt hat, bekommt er einen wichtigen Auftrag. Zusammen mit zwei Begleitern begibt er sich auf eine sehr gefährliche Reise. Die drei lernen sich dabei immer besser kennen, wodurch sich eine tolle Freundschaft entwickelt. Alle haben sie ihre eigenen Stärken und Schwächen die sie ausmachen. Ich finde es toll, dass sie sich gegenseitig unterstützen und Verständnis füreinander haben. Dadurch werden sie zu einem richtig guten Team.


Während ihres Auftrags müssen die drei Freunde sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen und haben zwischendurch kaum Zeit Luft zu holen. Das war teilweise überaus spannend. Trotzdem konnte mich das Buch ab einem gewissen Punkt nicht mehr richtig mitreißen. Woran das lag kann ich gar nicht genau sagen.

Ein bisschen gestört hat mich, dass manche Ereignisse ziemlich vorhersehbar waren und dass Percy ab und zu echt schwer von Begriff war. Ansonsten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.


Ich habe danach den Film geschaut und kann sagen, dass im Buch wesentlich mehr drin steckt und die Geschichte sehr viel schlüssiger ist. Auch die Figuren sind hier viel sympathischer.


Gestaltung:

Das Cover hat eine tolle dynamische Wirkung. Es zeigt Percy wie er den bedrohlichen Monstern gegenübersteht. Im Buch findet man viele seitenfüllende Farbillustrationen die teilweise total schön und stimmungsvoll sind und die Geschichte wunderbar ergänzen.


Fazit:

Eine spannende Abenteuergeschichte über die Götter der griechischen Mythologie, mit sympathischen Helden und einem überaus humorvollen Schreibstil. Die schönen großformatigen Farbillustrationen machen das Buch zu etwas Besonderem.




Eure Katrin