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One Verlag |   Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte - Buch 1   |   von Laini Taylor   |   343 Seiten


Darf gerne geteilt werden:

Meine Meinung:

Eine grandiose und faszinierende Geschichte voller Mysterien! Ich bin hin und weg.


Zugegeben, die ersten Seiten fand ich etwas schwergängig. Ich wusste nicht so richtig was mir diese Zeilen sagen sollten. Doch je mehr ich las desto besser fand ich es. Der Schreibstil ist verträumt und manchmal sehr poetisch. Daher braucht man teilweise etwas länger um sich darauf einzulassen aber dann liest sich das Buch einfach wunderbar und nimmt einen voll und ganz gefangen.


Man lernt Lazlo als kleinen Jungen kennen der sich die Welt gerne ein bisschen anders erträumt. Er ist ein Waisenkind und wächst in einer Abtei auf. Der Junge liebt Geschichten. Vor allem die eine von der sagenumwobenen Stadt deren Name ausgelöscht wurde. Fasziniert von den Geheimnissen die sich um diese Stadt ranken, sammelt er jegliches Wissen darüber.


Lazlo ist ein selbstloser, schlauer und freundlicher junger Mann. Ich hatte sehr viel Mitgefühl mit ihm und konnte mich gut in ihn hineinversetzen. Er hat es wirklich nicht leicht aber er verliert nie die Hoffnung. Ich fand es spannend ihn auf seinem Lebensweg zu begleiten und ihn als kleinen Jungen, dann als Jugendlichen und später als erwachsenen Mann kennenzulernen.

Es wird abwechselnd aus seiner Perspektive und der des Götterkindes Sarai erzählt. Das blauhäutige Mädchen lebt mit ihren Geschwistern in einer Zitadelle, versteckt vor den Menschen. Sie hat eine faszinierende Gabe und wird von ihren Geschwistern dazu gedrängt diese für ihre Rachetaten einzusetzen. Doch Sarai entwickelt immer mehr Mitgefühl für die Menschen und ist hin und hergerissen.

Auch die anderen Figuren fand ich überaus interessant. Sie sind mir nicht unbedingt alle sympathisch, trotzdem möchte ich mehr über sie erfahren.


Die Geschichte steckt voller Mysterien und ist auf ihre Art total spannend. Vieles bleibt im Verborgenen und wird erst im Laufe der Zeit enthüllt. Das finde ich echt toll. Durch den poetischen Schreibstil kann man die Geschichte auf eine besondere Art genießen.


Gestaltung:

Mir gefällt die gesamte Gestaltung richtig gut, weil sie genauso mysteriös ist wie die Geschichte. Auf dem Cover ist eine goldene Motte (oder ein Schwärmer ;)) auf dunkelblauem Grund zu sehen. Diese Farben sind geschickt gewählt, denn sie spielen im Buch eine wichtige Rolle. Mir gefällt besonders das feine, goldene Muster auf der Motte. Passend dazu ist auch die Schrift in Gold gehalten, sodass alles sehr harmonisch wirkt.

Im Innenteil taucht die Motte über jedem Kapitel wieder auf. Auf der ersten Seite befindet sich eine Zeichnung mehrerer Motten die zum Nachdenken anregt.


Fazit:

Eine mysteriöse, fantasievolle und andersartige Geschichte die wunderbar poetisch erzählt wird.




Eure Katrin